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Projekte  
Römische Heeresurkunden
 


Die Quelle unseres Wissens

Die römische Militärgeschichte erarbeitet ihre Forschungsergebnisse auf der Grundlage von Informationen, die sie aus einer Vielzahl von Quellen aus unterschiedlichen Zeitabschnitten schöpft: Bücher antiker Historiker, Juristen und Dichter, Urkunden und Briefe auf Papyri, Bronze oder Holz, Inschriften und Graffiti auf Stein, die Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen und Surveys, Satellitenaufnahmen, Luftbilder und geophysikalische Untersuchungen, verschiedenste Fundstücke wie Münzen, Reliefs, Malereien, Waffen, Werkzeuge, Statuen, oder auch die organischen Überreste von Soldatenkleidung, von Essensresten etc. Die erfolgreiche Auswertung all dieser Quellen ist ein schwieriges Verfahren, da sie sowohl eine spezialisierte Ausbildung als auch eine gründliche Kenntnis des historischen Rahmens erfordert, und da die aufgezählten Quellen zudem über eine kaum mehr zu überblickende Vielzahl von Zeitschriften, Monographien, Corpora, und archäologischen Berichten verstreut sind.






Projektleiter: Prof. Dr. Michael Speidel
Mitarbeiter: Dr. Alfred M. Hirt
Berater: Prof. Dr. W. Eck; Dr. Hans Lieb, Prof. Dr. P. Weiss.

Finanziell unterstützt durch:

Schweizerischer Nationalfonds.

 

 
         
Inschrift, Zeugma                            Papyrus, Egypt.


Denar, 1. Jh. n.Chr. Legio XV.
 
Es ist deshalb ein wichtiges Ziel des MAVORS-Instituts, alle Urkunden des Römischen Heeres zu sammeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Rahmen dieses Projekts hat das MAVORS-Institut zusammen mit der Universität Bern im Herbst 2004 eine internationale Fachtagung zu den römischen Militärdiplomen organisiert. Die Akten dieser Tagung werden 2005 in der MAVORS-Reihe publiziert.

Bericht Militärdiplomtagung     




Militärdiplom, Traian.

 
 
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