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Mavors news:

Der Begriff "militia" und die spätantike Provinzenverwaltung
"Militia" hiess in der späteren Kaiserzeit der Dienst für Staat und Kirche. Nicht zuletzt deshalb wurde oft behauptet, dass die römische Gesellschaft und Verwaltung der Spätantike in hohem Masse militarisiert gewesen sei. Die hier vorgelegte Studie geht der Entwicklung des Begriffs "militia" nach und seinem Gebrauch in der Römischen Verwaltung und kommt so zu einem ganz anderen Schluss.

Militia

 

Kommagene – Ein kleines Königreich am Euphrat wird Teil des Imperium Romanum
Bis weit ins 1. Jahrhundert n.Chr. waren die römischen Provinzen im Osten von zahlreichen Königreichen und Fürstentümern umringt. Ihre Eingliederung in den Verband der Provinzen vor allem während der Regierungszeit des Kaisers Vespasian (69 - 79 n.Chr.) wird zumeist als Ausdruck eines römischen Imperialismus gedeutet und als Expansion des Reiches verstanden. Das Beispiel der Geschichte von Kommagene zeigt jedoch, dass die Integration dieser Gebiete ins Römische Reich einen anderen Verlauf nahm.

Kommagene

 

Die römischen Militärdiplome:
Laden Sie den Bericht zu unserer internationalen Fachtagung zu den römischen Militärdiplomen herunter:

Bericht Militärdiplomtagung

 

Militaria aus Martigny:
Eine Auswertung aller bisher gefundener römischer Militärausrüstungsteile aus Martigny / Forum Claudii Vallensium wirft neues Licht auf die Verwaltung der kleinen Alpenprovinz alpes Graiae et vallis Poenina.

Militaria aus Martigny

 

Satala:
Laden Sie den jüngsten Bericht zu unseren Untersuchungen in Satala herunter:


Satala Kampagne 2004 (Oktober 2004)

Oder sehen Sie zahlreiche weitere gratis Downloads auf unseren Projektseiten ein! Sie umfassen unpublizierte oder jüngst publizierte wissenschaftliche Artikel, Bibliographien und Projektberichte!


 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Nachrichten zur antiken Militärgeschichte:

Frühe römische Schleuderbleie in den Alpen:
Zahlreiche Schleuderbleie mit der Aufschrift l(egio) III, l(egio) X und l(egio) XII sowie weitere frührömische Militärgegenstände sind in der Nähe von Tiefencastel/Graubünden sowie in der Umgebung des Septimerpasses gefunden worden. Sie datieren in das späte erste Jahrhundert v. Chr. und dürften wichtige Einsichten zu den Augusteischen Militäroperationen der Jahre 16 und 15 v.Chr. in den Alpentälern vermitteln. Bislang handelt es sich allerdings ausschliesslich um Oberflächenfunde.

J. Rageth, JbSGU 86 (2003) 247-248.
Ders., Frührömische Militaria aus dem Oberhalbstein GR – Belege für den Alpenfeldzug?, JbSGU 87 (2004) 297-303.
Ders., Weitere frührömische Militaria und andere Funde aus dem Oberhalbstein GR – Belege für den Alpenfeldzug. JbSGU 88 (2005) 302-312.

 

Germanische Krieger:
Eben erschienen ist: M.P. Speidel, Ancient Germanic Warriors, Warrior Styles from Trajan's Column to Icelandic Sagas, London, Routledge, 2004, 313 Seiten, 53 Abbildungen.

 

 


 

 

 

 

 

 

Vindonissa:
Jüngste Ausgrabungen im südlichen Zentralbereich des Legionslagers Vindonissa haben zur Entdeckung hervorragend erhaltener Teile der via praetoria (links; Mitte 1. Jh.n.Chr.) sowie von Soldatenunterkünften der Mannschaftsbaracken geführt (rechts). Daraus ergeben sich neue Fragen zur Entwicklung des Lagergrundrisses (siehe M. Hartmann, Vindonissa. Oppidum, Legionslager, Castrum, 1986 mit Plänen und einer Geschichte von Vindonissa). Mehrere Funde deuten auf die Anwesenheit von Frauen und Kindern im Legionslager. Dies bestätigt die Aussagen von einigen der Schreibtafeln von Vindonissa (M.A. Speidel, Die römischen Schreibtafeln von Vindonissa, 1996) sowie die Schlüsse, die sich aus anderen Quellen ziehen lassen (M.A. Speidel, Frauen und Kinder beim Heer, Jahresbericht der Gesellschaft Pro Vindonissa 1997, 53-54).

                             

T. Pauli-Gabi / J. Trumm, Ausgrabungen in Vindonissa im Jahr 2003, Jahresbericht der Gesellschaft Pro Vindonissa 2003 (2004), 45ff. Die beiden Bilder sind Abb. 4 & 6 auf S. 48.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kaukasus Grenze:
Neue archäologische und epigraphische Quellen zu den römischen Garnisonen in Apsaros (Schwarzes Meer/ Kaukasus); die jüngsten Ausgrabungen haben gestempelte Ziegel einer cohors II und die Inschrift einer cohors Aur(elia) zutage gefördert!

Sh.Kh. Mamuladze / M.S. Khalvashi / L.G. Aslanishvili, Rimskie garnisonu Apsara, VDI 240/1 (2002) 33-39.

 

 

 

 

Zwei neue Zeitschriften zur Antiken Militärgeschichte:

La Revue d'Études Militaires Anciennes (REMA)

The Journal of Ancient Military History (JAMS)

 

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