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Berater
Prof. Dr. Christoph B. Rüger, geboren
1937, studierte Klassische Philologie, Klassische Archäologie,
Alte und Mittelalterliche Geschichte und Philosphie an der Universität
Bonn und der Universität Toronto, Kanada. Zwischen 1956 und
1965 nahm Prof. Rüger während der Semesterferien und seiner
Freizeit an Ausgrabungen des National Museum of Canada (heute Museum
of Man, Ottawa), des Rheinischen Landesmuseums, Bonn, und des Deutschen
Archäologischen Instituts, Madrid, teil.
1965: Dr. phil. in Bonn ("opus valde laudabile"). Disseration:
GERMANIA Inferior – Untersuchungen zur Territorial- und Verwaltungsgeschichte
Niedergermaniens in der Prinzipatszeit. (= Band 20, 1967 der Beihefte
der Bonner Jahrbücher).
1965-73: Ausgrabungen als Angestellter (wissenschaftlicher Mitarbeiter)
des Rheinischen Landesmuseums Bonn in Krefeld (das römische
Auxiliarlager Gelduba. Siehe Publikationsliste Nrn. 2, 12) und in
Xanten (CUT - Colonia Ulpia Traiana, insulae 3, 27, 33. Siehe Publikationsliste
Nrn. 8, 13, 16, 17, 19, 22, 28).
Weitere Ausgrabungen:
- Tarragona-Centcelles: Spätrömische Villa und Mausoleum
des 4. Jhs. n. Chr., 1963-1965 (siehe Publikationsliste Nrn. 1,
7, 10).
- Krefeld-Gellep (Gelduba), 1967-68 (siehe Publikationsliste Nrn.
2, 12).
- Lambaesis-Algerien, 1969-1973: Ausgrabungen der fabrica
des Lagers des legio III Augusta (unpubliziert).
- Chemtou-Tunesien 1980-85: Ausgrabungen unter dem Nymphaeum-Platz
der Col. Iulia Aug. Numidica Simitthus mit dem Ziel, das Zentrum
der numidischen Vorgängersiedlung zu entdecken. (Eine Publikation
zusammen mit dem Deutschen Archäologischen Institut, Rom, ist
in Vorbereitung).
- Zeugma-Türkei: 1999-2002 Berater der Schweizerischen Ausgrabungen
in Zeugma (jetzt das MAVORS-Zeugma-Projekt).
Die Zusammenarbeit wird fortgeführt.
Weitere berufliche Stellungen
und Tätigkeiten:
- 1973-1991: Direktor des Rheinischen Landesmuseum Bonn und gleichzeitig
des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege von 1973 bis 1986.
- 1983-1991: Präsident Deutscher Mueseumsbund.
- Ende 1991: Frühzeitiger Rücktritt aus gesundheitlichen
Gründen.
- seit 1985: Honorarprofessor für Geschichte und Archäologie
des Römischen Rheinlands (Vorlesungsverpflichtung seit 1978)
an der Universität Bonn.
Gewähltes Mitglied folgender
Institutionen:
- Ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts
(Korrespondierendes Mitglied seit 1969, Ordentliches Mitglied seit
1974).
- Mitglied der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen
Archäologischen Instituts (1974 bis Pensionierung 1993)
- Mitglied des Baghdader Kommitees des Deutschen Archäologischen
Instituts (seit 1983 bis zur Pensionierung 1993)
- Mitglied der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde.
- Fellow der Society of Antiquaries, London (FSA).
Herausgeberische Tätigkeit:
1973-1991 Verantwortlicher Herausgeber der folgenden Reihen (nur
wissenschaftliche Ausgaben):
- Bonner Jahrbücher
- Epigraphische Studien
- Archaeo-Physika
- Beihefte der Bonner Jahrbücher
- Rheinische Ausgrabungen
- Limesforschungen (Publikationen zu Niedergermanien)
- Germanische Denkmäler der Völkerwanderungszeit, Reihe
B
Seit 1991 (nach Rücktritt):
- Vorlesungstätigkeit in Römischer Geschichte und Archäologie
des Rheinlands an der Univerität Bonn (bis 2003)
- Unabhängiger Berater für archäologische Ausgrabungen,
Fundorte und Museen.
- 1992-1997: Einrichtung des Musée Archéologique de
Chemtou am Ort des römischen Steinbruches Chemtou-Tunesien
(zusammen mit Dr. Martin Hartmann,
Schweiz) für die kulturelle Abteilung des Deutschen Auswärtigen
Amtes (siehe www.chimtou.com).
Laufende Projekte:
- Lesotho: Internationaler Koordinator des UNESCO Projektes für
die Entwicklung des Thaba Bosiu Lesotho Nationalmonuments (Hügelfestung
und Wiege der Basotho Nation, 19. Jh.)
- Deutschland: Beratender Ausgrabungsleiter an zahlreichen römischen
und mittelalterlichen Fundorten im Rheinland.
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