Dr. Martin Hartmann,
geb. 1943, studierte und lehrte Archaeologie und Ur- und Frühgeschichte
an der Universität Zürich. Von 1971 bis 1993 war er Direktor
der Kantonsarchäologie Aargau und Direktor des Vindonissa-Museums
in Brugg. Während dieser Zeit war Dr. Hartmann verantwortlich
für die archäologische Erforschung des Legionslagers Vindonissa
und zahlreicher anderer Fundorte von militärischem Interesse
im Kanton Aargau. Er ist Mitbegründer der 'Arbeitsgemeinschaft
für die provinzial-römische Forschung in der Schweiz (ARS)'
und dem 'Inventar der römischen Fundmünzen der Schweiz'.
Dr. Hartmann ist Vorstandsmitglied der 'Schweizerischen Numismatischen
Gesellschaft' und ehemaliges Vorstandsmitglied und Präsident
der 'Schweizerischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte’,
'Korrespondierendes Mitglied des Deutschen Archäologischen
Instituts’ und des 'Österreichischen Archäologischen
Instituts’. Seit 1993 ist Dr. Hartmann freischaffender Archäologe
und Mitherausgeber der 'Schweizer Münzblätter der Schweizerischen
Numismatischen Gesellschaft'. Er hat an zahlreichen Fundbearbeitungsprojekten
teilgenommen und wirkte massgeblich bei der Entwicklung und Ausführung
der Ausstellungskonzeption für das Chemtou-Museum
in Tunesien.
Mit jahrzehntelanger Grabungserfahrung ist Dr.
Hartmann ein führender Experte im Bereich der römischen
Militärarchäologie. Die Geschichte und Archäologie
des kaiserzeitlichen und spätantiken römischen Heeres
zählen ebenso zu seinen Forschungsschwerpunkten, wie die römische
Militärarchitektur und -ausrüstung, numismatische Studien,
die römische Armee an der Rhein- und Euphratgrenze und in Nordafrika.
Dr. Hartmann ist zurzeit verantwortlich für die
Projekte "Roms Ostgrenze",
"Die römische Armee in Zeugma"
und "Die römische Militärausrüstung".
Er arbeitet zudem am Projekt "Die
römische Armee in Satala" mit .
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