Dr. Michael A. Speidel, geb. 1963, lehrt Griechische
und Römische Geschichte an verschiedenen Schweizer Universitäten.
Er studierte Alte Geschichte, Epigraphik und Papyrologie, Ägyptologie,
sowie Allgemeine Geschichte an den Universitäten Zürich,
Heidelberg und Oxford, wurde 1990 an der Universität Zürich
promoviert und habilitierte sich 1994 an der Universität
Bern. In verschiedenen Stellungen hat er an den Universitäten
Lausanne, Bern und Köln gearbeitet. Michael Speidel wurde
mehrfach vom Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung
der wissenschaftlichen Forschung unterstützt und gefördert,
zuletzt durch die Verleihung einer SNF-Förderungsprofessur
im Jahre 2002. Er war Vorstandsmitglied der 'Arbeitsgemeinschaft
zur Provinzialrömischen Erforschung der Schweiz' und ist
nun im Beirat der Reihe “Orbis Provinciarum” des Zabern-Verlags,
des “Journal of Ancient Military
History” und der “Revue
des Etudes Militaires Anciennes” sowie weiterer wissenschaftlicher
Reihen zur Alten Geschichte und Archäologie.
Die Schwerpunkte seiner Forschungen liegen beim römischen
Heer von der Republik bis in die Spätantike sowie beim Studium
der entsprechenden schriftlichen und archäologischen Quellen.
Besonders beschäftigt hat er sich dabei mit der Geschichte
des römischen Heeres an der Rhein- und der Euphratgrenze,
den Umständen und Bedingungen des römischen Militärdiensts,
der Rangordnung, der Besoldung und des militärischen Alltagslebens,
mit Fragen zur Kulturgeschichte und zur Bedeutung der römischen
Armee für die Integration und die Wirtschaft des Römischen
Reiches sowie mit epigraphischen, numismatischen und papyrologischen
Studien zum römischen Heer.
Michael Speidel ist derzeit verantwortlich für die Projekte
“Römische Militärdiplome”
und “Heer und Integration”.
Zudem arbeitet er an den Projekten “Römische
Armee in Zeugma” und “Römische
Militärausrüstung” mit.
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